Rezension: Friedhofstod von Alexandra Scherer

Fakten zum Buch

© Cover: Alexandra Scherer / Foto: Beate

Titel: Friedhofstod
Autorin: Alexandra Scherer
Verlag: Selfpublishing
gelesenes Format: eBook
EAN: 978-3754650912
Seitenanzahl: 226 Seiten
Erscheinungsdatum: 30. April 2022
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Genre: Kriminalroman / Cosy Crime
Buchreihe: Magdalena Sonnbichler # 4


Inhaltsbeschreibung

Die alte Huberin starrte eine Weile auf ihre gefalteten Hände, bevor sie sprach. »Die Wilhelmine. Isch it von do. Aber se g’hört zu de Ottingers und von dene isch am besta, ma sagt it viel über se.«
Magdalena Sonnbichler trifft auf die allseits unbeliebte Wilhelmine Geyer.
Nachdem Leni mit ihrer Freundin Karin Bergner einen Mord in Italien aufgeklärt hat, mietet sich die seelisch angeschlagene Karin in Wassersried ein. In dem kleinen Allgäuer Dorf stört Wilhelmine Geyer den Frieden.
Vor den Augen der zwei Freundinnen entfaltet sich ein Drama, in dessen Mittelpunkt Wilhelmines starke Abneigung gegen die junge Kindergärtnerin Emma und deren Tochter steht.
Karin findet in dem von ihr gemieteten Hexenhäuschen alte Tagebücher. Welches Licht werfen die Berichte aus längst vergangener Zeit auf das Geschehen rund um Wilhelmine? Was hat es mit dem sorgfältig gepflegten Kindergrab auf sich?
Können Leni und Karin das sich anbahnendes Unheil verhindern? Oder es zumindest abschwächen?

Quelle: Lovelybooks.de

Meine Meinung

Da ich die Reihe um Magdalena Sonnbichler von Alexandra Scherer mag, wollte ich natürlich auch diesen Band lesen.

Dieses Mal rückt jedoch die eigenwillige Magdalena etwas in den Hintergrund und ihre Freundin Karin nimmt einen Großteil der Geschichte ein, was mich jedoch nicht weiter störte, denn auch zu ihr konnte ich eine Verbindung aufbauen.

Probleme, um in die Geschichte hineinzufinden, hatte ich keine und fand ich mich auf Anhieb wieder zurecht.

Der Schreibstil ist unkompliziert und im Prinzip flüssig zu lesen, jedoch sind viele Dialoge umgangssprachlich und dadurch im Dialekt gehalten und hier musste ich das ein oder andere Mal innehalten und überlegen, was das bedeutet. Gestört hat es mich jedoch nicht, da ich es sehr mag, wenn Regionalkrimis auch die dortige Mundart beinhalten. Das gibt dem Ganzen nochmal einen Touch mehr vom vorherrschenden Flair.

Allerdings ist mir das Augenmerk etwas zu viel auf dem Dorfklatsch gelegt. Manchmal verlor sich dadurch bei mir vor lauter Intrigen und Geschwätz die Spannung. Dennoch war der Unterhaltungsfaktor gegeben.

Mein Fazit

Wieder einmal konnten mir Leni Sonnbichler und ihre Freunde eine gute Lesezeit bereiten, und ich freue mich schon jetzt auf ein erneutes Wiedersehen mit den Charakteren. Ich vergebe für diese solide Geschichte drei Sterne.

Bewertung: 3 von 5.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

Weitere Rezensionen zur Magdalena Sonnbichler Reihe:
Band 1: Tod am Hexenwasser
Band 2: Eiskalter Tod
Band 3: folgt

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